Versicherungsschutz nach Einkommen berechnen

Pressemitteilungen

In ihrer jüngsten Sitzung haben sich die Jusos Schwetzingen mit den Plänen der Parteien zur zukünftigen Gesundheitspolitik beschäftigt und fordern in einer Pressemitteilung, die nun schon so lange bestehende Zwei-Klassen-Medizin endlich zu beseitigen.
Insbesondere weisen die Jusos darauf hin, dass es nicht angehen kann, dass Kassenpatienten, selbst wenn sie ernsthaft krank sind, langsamer und schwieriger an ärztliche Behandlungen kommen und dafür häufig auch noch höhere Beiträge zahlen als Privatpatienten. Es dürfe auch nicht vergessen werden, dass viele Privatpatienten durch das derzeitige System in eine schwierige Lage kommen können. Private Versicherungen locken junge, gesunde Beitragszahler mit niedrigen Beiträgen. Wenn diese aber älter (und kränker) werden, steigen die Beiträge häufig so weit, dass viele nicht mehr oder nur noch mit Mühe in der Lage sind, ihre Beiträge zu bezahlen und ihren Versicherungsschutz verlieren oder zumindest einen großen Teil ihres Einkommens für die Versicherung ausgeben müssen. Die Jusos kamen nach längerer Diskussion überein, dass es nötig ist, dass alle Kassen - ob gesetzlich oder privat - die gleiche Versicherung für alle Bürger anbieten müssen. Die Einkommen sollen zur Beitragsberechnung herangezogen werden. Über die notwendige Versorgung hinaus können die Kassen dann Zusatzangebote machen.

Auch Ärzte im Blick behalten

Ärzte dürfen nach Meinung der Jusos auch nicht die Verlierer einer Reform sein. "Jede Reform muss natürlich gewährleisten, dass niedergelassene Ärzte ein Einkommen haben, das ihrer langen und schwierigen Ausbildung und ihrem unternehmerischen Risiko angemessen ist. Es darf nicht weniger Geld für die Ärzte ins System fließen", befand Benjamin Knoth. "Wir wollen ein System, das keinen dem Risiko aussetzt, seinen Versicherungsschutz zu verlieren, das alle weitgehend gleich behandelt und das für eine optimale Gesundheitsvorsorge sorgt. Diesen Anforderungen wird die Bürgerversicherung der SPD gerecht", fasste Bastian Jansen, der Sprecher der Schwetzinger Jusos, zusammen.

 
 

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