In der Gemeinderratsitzung am 15. April hat die Schwetzinger SPD-Fraktion zur „Auskiesung des Entenpfuhls“ klar Stellung bezogen, die auch in der Verwaltungsvorlage zu finden ist und die sich in vier Buchstaben zusammenfassen lässt: "NEIN!"
In der Gemeinderratsitzung am 15. April hat die Schwetzinger SPD-Fraktion zur „Auskiesung des Entenpfuhls“ klar Stellung bezogen, die auch in der Verwaltungsvorlage zu finden ist und die sich in vier Buchstaben zusammenfassen lässt: "NEIN!"
Bereits 2019 haben alle zehn SPD-Ortsvereine im Mittelzentrum Schwetzingen/Hockenheim eine Resolution verabschiedet, darin heißt es z.B.:
„Nach dem Landesentwicklungsplan ist […] eine ausreichende Versorgung mit Trink- und Nutzwasser sicherzustellen. [Für die Auskiesung] [n]utzungswürdige Vorkommen sind (…) sparsam zu bewirtschaften, Trinkwassereinzugsgebiete großräumig zu schützen und für die Versorgung geeignete ortsnahe Vorkommen vorrangig zu nutzen.“
Von sparsamer Bewirtschaftung kann bei 42 Hektar im Entenpfuhl aber keine Rede sein!
Ein Schwerpunkt liegt für uns auf dem Schutzgut Wald: In einer Zeit, in der Klimafragen endlich in der Mitte der politischen Debatte angekommen sind und jedem klar ist, worum es geht, kann man doch nicht erwarten, dass irgendjemand zustimmt, 42 Hektar Wald zu roden, um Kies abzubauen – außer das Land Baden-Württemberg. Denn da es sich um Staatswald handelt, ist hier das Land auch als Eigentümerin in der Verantwortung.
Daher muss man jetzt auch mal Ross und Reiter nennen, denn hier in dem 20.000-Einwohner-Ort Schwetzingen kulminieren in wahrlich alle Herausforderungen dieser Zeit:
Und nun soll die Abholzung von Wald für Betonkies dazukommen.
Gegen diesen Abbau sprechen nicht nur der Schutz von Arten, Klima und Natur, sondern auch die mögliche Verschmutzung unseres Trinkwassers, die Zunahme des Verkehrs und die Überlastung von Verkehrswegen, der Verschleiß der Straßeninfrastruktur durch Betonschlämme und mehr Schwerlastverkehr und damit unterm Strich auch: mehr Kosten für Instandhaltung, die durch alle Bürger gestemmt werden müssen.
Daher nein zur Auskiesung Entenpfuhl – und ja zur „quasi“ Resolution der Verwaltung.
Homepage SPD Schwetzingen