SPD verwehrt sich gegen die Anschuldigung von OB-Kandidatin Ziegler

Veröffentlicht am 10.09.2024 in Ortsverein

„Frau Dr. Ziegler hat bei der Veranstaltung zur OB -Wahl am vergangenen Montag Vorwürfe gegen mehrere Seiten ausgeteilt,“ sagt die Co-Ortsvereinsvorsitzende der SPD Schwetzingen, Sabine Rebmann. Dem SPD-Ortsverein wurde vorgeworfen, die Fragen, die bei der öffentlichen Kandidatenvorstellung des Ortsvereins am 29. Juli gestellt wurden, vorher mit Matthias Steffan abgesprochen zu haben und damit der Kandidatin Ziegler einen Nachteil verschafft zu haben. „Dies entspricht nicht der Wahrheit und wir verwehren uns gegen solche Anschuldigungen!“

Öffentliches Wahlforum mit den Kandidaten vom Montag, 09.09.24 (Youtube-Kanal der Stadt Schwetzingen)

Auch Fraktionsvorsitzender Robin Pitsch ist irritiert über das Gebahren von Ziegler: „Ich selbst habe die Fragen im Vorfeld formuliert und die Veranstaltung moderiert. Die Vorwürfe sind schlicht unwahr. Weder Matthias Steffan, noch Rebecca Ziegler, noch nicht einmal die Mitglieder kannten die Fragen. Und die Hälfte der Zeit stellten die Bürgerinnen und Bürger die Fragen – ungefiltert und unabgesprochen. Es war also genau jenes Format, das Frau Ziegler sich statt der Kandidatenvorstellung der Zeitung gewünscht hat. Dass Matthias Steffan auf viele der Fragen eloquenter, fundierter und empathischer antworten konnte, ist nicht die Schuld der Sozialdemokraten.“

Die Sozialdemokraten würdigten die ambitionierte Herangehensweise der Kandidatin sogar, denn die SPD war die einzige Gruppierung, die gerade nicht direkt zu einer Wahl von Steffan aufrief, im Gegenteil: „Die Mitgliederversammlung wollte eben keine Wahlempfehlung abgeben.“

Auch angesichts der gegen sie gerichteten Anschuldigungen werde die SPD ihr Votum dennoch nicht antasten.

„Denn natürlich muss jeder seine eigene Wahlentscheidung treffen, von daher ist es ohnehin fraglich, ob es grundsätzlich überhaupt so etwas wie Parteienempfehlungen brauche“, sagt Pitsch.

„Gleichwohl werde ich als Fraktionsvorsitzender die haltlosen Anschuldigungen und die an Verschwörungstheorien erinnernden Unwahrheiten von Frau Ziegler zur Kenntnis zu nehmen“, so Pitsch. „Wer mich und auch unsere Fraktion kennt, weiß, dass gerade wir gegenüber der Stadtspitze und deren Transparenzpolitik sowie manchem Verwaltungshandeln stets kritisch gegenüberstehen und für eine sozialere und gerechtere Stadt streiten. Das erreicht man aber nicht mit politischer Unkenntnis und populistischen Trump-Methoden.“

Daher sei die Kandidatenvorstellung in Regie von Wahlausschuss und Stadtverwaltung via Youtube eine sehr gute Quelle um sich eigene Eindrücke der Kandidaten zu holen.

 

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